Eine Woche Wien voller Eindrücke, Abenteuer und wenig Schlaf

26. Mai 2026

Von Sonntag, 17. Mai, bis Freitag, 22. Mai, hieß es für die 4. Klasse der Mittelschule Umhausen: Koffer packen, Jause einstecken und ab nach Wien! Im Rahmen der Wien-Aktion 2025/26 „Österreichs Jugend lernt ihre Bundeshauptstadt kennen“ reisten 17 Schüler:innen gemeinsam mit Herrn Direktor Falkner, Frau Lehrerin Rundl und Frau Lehrerin Hofer, in die Bundeshauptstadt. Sechs Schüler:innen hielten währenddessen tapfer die Stellung in Umhausen.

Schon am ersten Tag wurde klar: Diese Woche wird kein Erholungsurlaub! Das Programm war dicht gepackt – und zwar so dicht, dass manche wahrscheinlich noch heute automatisch aufspringen, wenn sie das Wort „Treffpunkt“ hören.

Die Klasse bestaunte den Stephansdom, erkundete Schloss Schönbrunn, besuchte die UNO City, spazierte über den inneren Burghof, war im Naturhistorischen Museum auf Dino-Mission und lernte im Botanischen Garten, dass Pflanzen tatsächlich spannender sein können als gedacht. Besonders beeindruckend war auch die Lichtshow in der Votivkirche.

Natürlich durfte auch der Prater nicht fehlen – und genau dort lag für viele das absolute Highlight der Woche. Achterbahnen, Nervenkitzel und jede Menge Spaß sorgten dafür, dass plötzlich sogar die müdesten Schüler:innen wieder Energie hatten.

Untergebracht war die Gruppe im Jugendgästehaus Wien-Brigittenau. Das Essen sorgte für echte Begeisterung. Ein Schüler brachte es perfekt auf den Punkt: „Dos ischt jedn Tog a Feschtmohl!“ Mehr Lob kann man einer Küche wahrscheinlich nicht machen.

Auch wenn die Tage lang waren und manche Augen bei Führungen kurzzeitig auf „Energiesparmodus“ schalteten, zeigten die Schüler:innen großes Interesse und waren sehr bemüht. Für zusätzliche Müdigkeit sorgte einmal das nächtliche „Zapfenrechnen“, das zu einer noch kürzeren Nacht führte. Langweilig wurde es jedenfalls nie. Für viele Lacher sorgten außerdem die zahlreichen Gruppenfotos: Sobald Frau Lehrerin Hofer das Handy für ihre Follower (Eltern der Schüler:innen) daheim zückte, gingen manche bereits vorsorglich „in Deckung“ und es war öfter ein „Nit scho wieder a Gruppnfoto!“ zu hören. Wer die Fotos genau betrachtet, wird außerdem feststellen, dass fast immer ein Schüler fehlt – offenbar hatte jemand ein besonderes Talent dafür, sich genau im richtigen Moment zu verstecken.

Natürlich passierten auch einige kleine Hoppalas – ohne die wäre eine Wienwoche schließlich langweilig gewesen. Aber insgesamt war es eine richtig gute Woche mit vielen lustigen Momenten, neuen Eindrücken und gemeinsamen Erinnerungen, die uns sicher noch lange begleiten werden.

Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten, die diese Reise möglich gemacht haben. Besonders bedanken möchte sich die Gruppe auch bei Wolfgang (Wolfi) Grassl für die spannenden und interessanten Führungen im Stephansdom und im Schloss Schönbrunn. Und natürlich DANKE an die Begleitpersonen und an die Schüler:innen der 4a, die Wien eine Woche lang unsicher gemacht haben!

Nadja Hofer